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Auf dem Gebiet der Musik sind meine eindeutigen Favoriten Reinhard Mey und Juliane Werding. Den ersten Live- Kontakt mit Reinhard Mey hatte ich 1992 bei seinem Konzert im Berliner Friedrichstadt- Palast. In der ehemaligen DDR war von ihm nicht viel zu hören, außer seinem absoluten Klassiker "Über den Wolken" vielleicht. Nach 1992 folgten alle 2 Jahre seine Tourneen. Da war ich natürlich jedes Mal bei seinen Konzerten in seiner Heimatstadt Berlin dabei, die den Abschluss der Tourneen bildeten. Seine Texte sind immer aus dem Leben und daneben gegriffen und es ist jedes Mal ein Genuss seiner Musik zuzuhören. Auch sein letztes Konzert im November 2008 stand natürlich auf meinem persönlichen Kulturkalender. Dabei wurde sein Album "Bunter Hund" präsentiert. Natürlich ist auch Reinhard Mey keine 20 mehr, aber es ist immer noch ein Genuss, ihn und seine Gitarre allein auf der Bühne zu hören. | ![]() |
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Sein letztes Album "Bunter Hund"war wieder ein erfrischendes Werk mit Texten zu vielen Lebenslagen und aktuellen Themen.
Die offizielle Homepage von Reinhard Mey ist sehr geschmackvoll gestaltet und bietet viele Informationen inklusive der Möglichkeit eines Newsletters sowie RealAudio- Files zum Probehören.
Ch. Dankbar von der Berliner Zeitung sprach mit R. Mey:
FREITAG, DER 13. -
"Das Chaos schafft man sich doch selbst" Reinhard
Mey hat dem Tag sogar ein Lied gewidmet
Christine Dankbar:
Heute ist Freitag, der 13. Haben Sie Schutzmaßnahmen
für diesen Tag getroffen?
Reinhard Mey:
Überhaupt nicht! Wenn Sie nicht nachgefragt hätten,
hätte ich vermutlich gar nicht gemerkt, dass dieses Datum und der Wochentag
heute zusammenfallen.
Christine Dankbar:
Immerhin haben Sie diesem Tag ein eigenes Lied
gewidmet.
Reinhard Mey:
Ja, das war 1968 und ich mag es auch heute noch
ganz gern. Aber es erzählt ja gerade von dem Chaos, das man sich selbst
schafft, weil man damit rechnet, dass alles schief geht. Und prompt geht es dann
auch schief. Das erzählt von den Missgeschicken und endet dann mit dem Satz: Da
fällt mein Blick auf den Kalender und es trifft mich der Schlag. Heute ist erst
der 12. und Donnerstag.
Christine Dankbar:
Man sagt jedoch, dass gerade am Freitag, dem 13. ,
viel schief geht.
Reinhard Mey:
Na, das ist ja auch kein Wunder, wenn man sich
vornimmt, vorsichtig zu sein, gleichzeitig aber mit einem Pechtag rechnet. Dann
ist man davon so gefesselt, dass man womöglich schon in der Dusche ausrutscht.
Wenn mein Tag heute nicht so schön werden sollte, dann liegt das sicher nicht
am Datum.

Christine Dankbar:
Sie sind kein bisschen abergläubisch wegen der Zahl 13?
Reinhard Mey:
Nein, ich bin ein sehr aberglaubensfreier Mensch. Ich muss den Kopf schütteln,
wenn ich daran denke, dass es in vielen Hotels kein Zimmer 13 und bei einigen
Fluggesellschaften keine Reihe 13 gibt. Ich jedenfalls kann mich noch gut daran
erinnern, wie ich 13 Jahre alt war. Das war eine schöne Zeit und ich hätte
nicht im Traum daran gedacht, nach dem 12. gleich den 14. Geburtstag zu feiern.
Christine Dankbar:
Erkennen Sie Freitag, den 13. , manchmal daran, dass morgens im Radio Ihr Lied
gespielt wird?
Reinhard Mey:
Früher war das so. Der Freitag, der 13. , hat mir daher sogar Glück gebracht,
weil das Lied eines meiner ersten war, das nicht einfach in den Rundfunkarchiven
abgelegt wurde.
©Berliner Zeitung, 13.07.2001, Christine Dankbar
Links zum Thema Reinhard Mey:
Bericht des WDR mit Video usw.
Eine Auszeichnung für den Sänger!!!!!
© M. Laufmann, 10.12.09